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Papa, Matze hat gesagt… – Heute: Hören oder Hinhören?

Ein Vater-Sohn-Gespräch von Martin Schnakenberg

Die momentane politische Lage in unserem Lande macht vielen zu schaffen, weil niemand so ganz genau weiß, woran wir jetzt sind. Abgesehen davon, dass die Regierenden unser Land an die Finanzmafija verkauft haben, den Euro-Crash benutzen, um einen Nationalstaat Europa zu schaffen, erkennt man keine klare Linie. Gesetze, die erschaffen und gleich wieder abgeschafft wurden. Atomausstieg beschlossen, wieder eingeführt um dann wieder eine Kehrtwende zu machen. Gesetze, die zu 99% aller Fälle über die Köpfe des Volkes hinweg beschlossen, oder wieder rückgängig gemacht werden. Ein Hin und Her. — Und dann wieder Gesetze, die eine irreversible Körperverletzung von Kleinkindern erlauben und straffrei stellen (siehe → hier), gleichzeitig Steuerflüchtige und Millionenbetrüger ebenfalls Straffreiheit zusichern, wenn sie sich stellen, aber Hartz4-Empfänger sanktionieren, wenn sie einen Stellungsbefehl nicht befolgen. Man hat das Gefühl, die Politiker wissen nicht, was sie tun, weil sie vielleicht nicht hinhören, was der andere sagt. Oder sollte es umgekehrt sein und sie wissen sehr wohl, weil sie nicht …?

Deshalb mein neuer Artikel mit meinem immer wieder verlangten Vater-Sohn-Gespräch zum Thema: Hören oder Hinhören?

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… und sie labern sich die Ergebnisse ‘schön’ …

Die CDU ist der klare Wahlsieger im Saarland. Dies ist umso überraschender, als das Saarland ein echtes Arbeiterland ist. Dass die SPD es wieder einmal nicht geschafft hat, ist in erster Linie einem besonderen Saarländer zu verdanken, nämlich Peter Hartz. Dazu kommt noch ein Oskar Lafontaine, welcher seiner ehemaligen Sozial-Kill-Partei doch immer noch genug Stimmen abjagen kann, dass diese dort lange nicht mehr auf einen ‘grünen Zweig’ kommt. Weiterlesen

Solche ‘Mehrheiten’ sind keine Alternative

Allparteien-Mehrheit, natürlich ohne die Linken, Deutschland wird doch hervorragend ‘regiert’. Wer diesen Satz liest und sich dann mal so richtig den Kopf zu dröhnt mit dem Begriff ‘Demokratie’ und ‘ideologische Auswahl’ bei einer Wahl bzw. Wahlmöglichkeiten, bekommt heute nur noch Kopfschmerzen, aber keine klaren Antworten. Als die Bevölkerung 2009 bei der Bundestagswahl sein Kreuzchen machte, hatte ja bestimmt gerade keinen Sonnenstich, mal von Ausnahmen abgesehen, aber er/sie wollte eine bestimmte Konstellation, um seine/ihre Vorstellungen über die nächsten 4 Jahre Politik umgesetzt zu sehen und zu erkennen.

Nach Außen hin schaut es aus, als wäre Deutschland damit solidarisch mit Griechenland, aber dies ist eine gekonnt inszenierte Fata Morgana.

Die Parteien stellen sich schon mal strategisch auf für die Wahl 2013, Sandkastenspiele über Koalitionsmöglichkeiten werden durchgespielt wie früher Kriege vorbereitet wurden. Die äußeren Vorposten, bestehend zum größten Teil aus den Medien, lassen sich willfährig vor den Karren der Parteien spannen. Die Lobbyisten haben Hochkonjunktur. Nebelkerzen, welche die offene Sicht schnell und locker verdecken, sind schon sehr rar im Handel geworden. Der Wahlbürger soll die wahren Ideologien nicht mehr erkennen können, wir alle sind doch eine große gemeinsame Familie in absoluter Harmonie.

Natürlich gibt es bei all dieser Harmonie Ausnahmen, Quertreiber, welche offensichtlich grundsätzlich Politik gegen den Strich bürsten müssen, aber die werden natürlich vom großen Rest des Politikbetriebes wie Aussätzige behandelt werden und so einen habe ich hier:

So wird er auch genannt: Genosse ‘Stinkstiefel’ für das Politik-Establishment

Natürlich ist ein Mann wie Gysi auch nicht frei von Fehlern, ist er doch ebenfalls nur ein Mensch, aber für den FIWUS immer noch annehmbarer als die Weichgespülten der etablierten Parteien und was noch viel wichtiger ist, dieser Mann ist kein Langweiler und sein Intellekt hat wirklich Format, auch wenn er nicht für jedes Problem eine Lösung aus dem Hut zaubern kann.

Dass es unterschiedliche Auffassungen zu einzelnen Bereichen in der Politik gibt, liegt in der Natur der Sache. Wenn wir alle nur die gleiche Meinung zu etwas hätten, würden wir niemals echte Fortschritte machen und dadurch aber auch keine neuen Erkenntnisse gelangen. Von wirklichen Visionen ganz zu schweigen.

Wir sind heute so von wirtschaftlichen Zwängen umzingelt, dass wir zum echten Leben fast keine Alternativen mehr sehen, und die, welche sich daraus befreien wollen, werden schnell als Spinner gebrandmarkt oder aber diese sogenannten Spinner machen aus dem anders sein noch ein Geschäft daraus.

Der FIWUS steht eher zu konstruktiven Auseinandersetzungen als zu faulen Kompromissen. Persönlich bin ich für ein starkes €uropa, aber nicht um jeden Preis, denn unter stark verstehe ich nicht militärische Stärke, sondern einen starken Geist, der auch öfters mal querdenkt. Diplomatie war und ist auch niemals eine Stärke von mir/uns, aber dafür kann man uns auch selten missverstehen.

Für alle ‘Gläubigen’ wie geschaffen

Der Teufel schafft es immer wieder nach außen hin, so zu tun, als gäbe es ihn nicht. Eine gute Tarnung, welche fast nicht zu durchbrechen ist. Jetzt ist Angela Merkel genauso wenig der Teufel, wie ich selbst, hoffe ich wenigstens, aber wirklich ‘fassen’ lässt sie sich auch nicht, denn ihre Macht besteht ja in erster Linie darin, dass sie das Teflon-Prinzip so verinnerlicht hat, dass wirklich jegliche Kritik an ihr abperlt. Weiterlesen

Feindbilder, die Verfassung und der Schutz derselben

Ich bin mal wieder um einige sogenannte Erkenntnisse reicher und gleichzeitig bin ich auch wütend auf mich selbst, weil ich schon wieder bei Günter Jauch bis zum Ende durchgehalten habe, in der Hoffnung, doch noch Erkenntnisse zu erhaschen. Dafür sitze ich heute um 5:30 Uhr am Computer nach drei Stunden Schlaf und muss dies jetzt schnellstens los werden, sonst platze ich vor Wut.

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