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Papa, Matze hat gesagt… – Heute: Hören oder Hinhören?

Ein Vater-Sohn-Gespräch von Martin Schnakenberg

Die momentane politische Lage in unserem Lande macht vielen zu schaffen, weil niemand so ganz genau weiß, woran wir jetzt sind. Abgesehen davon, dass die Regierenden unser Land an die Finanzmafija verkauft haben, den Euro-Crash benutzen, um einen Nationalstaat Europa zu schaffen, erkennt man keine klare Linie. Gesetze, die erschaffen und gleich wieder abgeschafft wurden. Atomausstieg beschlossen, wieder eingeführt um dann wieder eine Kehrtwende zu machen. Gesetze, die zu 99% aller Fälle über die Köpfe des Volkes hinweg beschlossen, oder wieder rückgängig gemacht werden. Ein Hin und Her. — Und dann wieder Gesetze, die eine irreversible Körperverletzung von Kleinkindern erlauben und straffrei stellen (siehe → hier), gleichzeitig Steuerflüchtige und Millionenbetrüger ebenfalls Straffreiheit zusichern, wenn sie sich stellen, aber Hartz4-Empfänger sanktionieren, wenn sie einen Stellungsbefehl nicht befolgen. Man hat das Gefühl, die Politiker wissen nicht, was sie tun, weil sie vielleicht nicht hinhören, was der andere sagt. Oder sollte es umgekehrt sein und sie wissen sehr wohl, weil sie nicht …?

Deshalb mein neuer Artikel mit meinem immer wieder verlangten Vater-Sohn-Gespräch zum Thema: Hören oder Hinhören?

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Rückblick: Der wahre Mut

Von Manuel Zava

„Der wahre Mut“ oder auch „Mut aus Verzweiflung“ ist ein Titel aus dem Muskelkater, der mich am 11. Dezember 2009 dazu reizte, ihn cross zu übernehmen und heute noch überzeugt bin, dass er immer noch kein Oldie ist, sondern voll den heutigen Verhältnissen entspricht. Es ist eigentlich eine moderne Fabel, die witzig daher kommt und vom Mut dreier angetrunkener Mäuse berichtet. Hier als Retrospektive zuerst die Geschichte und dann die damaligen Bemerkungen des Muskelkaters:

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Vier Mäuse sitzen in einer Kneipe. Nachdem sie schon einiges gebechert haben, fangen sie an zu prahlen, wie mutig sie doch seien.

Die erste Maus sagt: „Ich gehe jetzt nach Washington ins Weiße Haus und schmeiße diesen Obama raus!“

Sagt die zweite: „Und ich gehe nach Moskau in den Kreml und geige denen mal meine Meinung!“

Die dritte Maus meint selbstbewusst: „Pah, ich gehe nach Berlin und werde der neuen Regierung mal sagen, was für Geier sie sind!“

Die vierte Maus war bisher still in der Ecke gesessen und schüttelt nur mit dem Kopf vor soviel Prahlerei: „Ihr seid doch alles reine Feiglinge. Ich werde jetzt in die Küche gehen, um die Katze zu verschlagen!!!“

http://muskelkater.wordpress.com/2009/12/05/der_wahre_mut/

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Fazit (von Martin Schnakenberg): Es ist nur eine moderne Fabel. Gibt uns aber zu denken, wenn wir unseren eigenen Mut betrachten. Denn auf die schimpfen und die bekämpfen wollen, die weit weg von uns sind … da ist es leicht, mutig zu sein. Vor unserer eigenen Haustür zu kehren, ist schon erheblich schwieriger. Und auch, wenn die obige Geschichte witzig klingt, spiegelt sie doch genau dieses wieder. Was wäre wenn, ist hier die Frage. Sind wir dann auch noch so mutig, wenn wir direkt im Weißen Haus dem Präsidenten der USA gegenüber stehen? Oder sind wir es nur da, wo wir nichts zu fürchten haben?

Ich als Blogger kann meinen Unmut äußern, weil ich weiß, dass ich eine breite Öffentlichkeit hinter mir habe, die so oder so ähnlich denkt und reagiert. Aber würde ich es auch wagen, wenn ich wüsste, daß ich alleine auf weiter Flur wäre?

Die letzten Jahre haben uns bewiesen, wie schwer es ist, vernunftbegabt zu handeln, wenn an der Regierungsspitze Gesetze ausgehandelt werden, die gegen das eigene Volk gerichtet sind. Es hat mal einer geschrieben: „Wahlen wären schon längst verboten worden, wenn sie etwas bewirken würden“. Deshalb auch die zunehmende Wahlverdrossenheit. Aber wir meinen ja immer noch, dass es ja nur besser werden kann. Das dieses eine Fehleinschätzung ist, merken wir an den jüngsten Tagen immer mehr. Das braucht hier nicht noch einmal extra erwähnt werden.

Genau deshalb entstehen auch so viele Satiren und Anekdoten, weil man weiß, dass man nichts „gegen die da oben“ ausrichten kann. Dass man einer übermächtigen Lobby gegenüber steht, die einem jederzeit „das Genick brechen“ kann und man deshalb einfach seinen Humor bewahren muss, auch wenn die Situation noch so ausweglos ist. – Um wieviel mutiger ist dann also die vierte Maus, die einfach nur in die Küche geht…

Oder, wie es Charlie Chaplin mal ausdrückte: „Der wahre Humor kommt aus einem Herzen voller Bitterkeit!“

Dem Satz ist nichts hinzu zu fügen.

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Die Adresse der Pusteblume: http://zavablog.wordpress.com/2009/12/11/der-wahre-mut/

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Hallo Welt der freien Informationen

Von Martin Schnakenberg

Herzlich willkommen beim Muskelkater-Netzwerk, dem Online-Netz der Blogger, die etwas aus der Art schlagen. Wir versprechen nichts und wir verschweigen nichts – wir informieren nur. Und das gründlich auf der Basis der freien Meinungsäußerung, Berichterstattung und natürlich einer Recherche mit Zuhilfenahme aller uns zur Verfügung stehenden Medien – ohne uns von irgendeiner Seite beeinflussen zu lassen.

Denn a) machen wir eine Philosophie daraus, dass wir uns von niemanden irgend etwas diktieren lassen, sondern unsere Berichte so bringen, wie wir es mit unserem menschlichen und logischen Verstand sehen. Und b) wollen wir auf Ungerechtigkeiten aufmerksam machen, sei es im sozialen Bereich (wie Hartz4, Renten, Krankenkassen etc.) oder im privaten Bereich (wie Bespitzelung, Internet-Kontrolle etc.) oder im allgemein politischen Bereich (wie Stuttgart21, Kernenergie, Umweltschutz, Kriegseinsätze der Bundeswehr, Ausbeutung anderer Länder, ultrakapitalistische Strukturen des Finanzwesens und seiner gierigen Lobby etc.).

Dieser Blog dient fast ausschließlich dazu, die Artikel der angeschlossenen Blogs aufzuzeigen. Natürlich werden auch ab und an eigenständige Berichte hier erscheinen, aber nur zu bestimmten Anlässen. Also auch immer schauen, ob nicht zufälligerweise ein nicht übersehbarer Hinweis hier an dieser Stelle erfolgt.

Wir wünschen diesem Projekt sehr viel Erfolg und den Lesern viele Informationen aus einer Quelle ihres Vertrauens: → Muskelkater-Netzwerk.

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