Schlagwort-Archive: €uropa

Papa, Matze hat gesagt… – Heute: Hören oder Hinhören?

Ein Vater-Sohn-Gespräch von Martin Schnakenberg

Die momentane politische Lage in unserem Lande macht vielen zu schaffen, weil niemand so ganz genau weiß, woran wir jetzt sind. Abgesehen davon, dass die Regierenden unser Land an die Finanzmafija verkauft haben, den Euro-Crash benutzen, um einen Nationalstaat Europa zu schaffen, erkennt man keine klare Linie. Gesetze, die erschaffen und gleich wieder abgeschafft wurden. Atomausstieg beschlossen, wieder eingeführt um dann wieder eine Kehrtwende zu machen. Gesetze, die zu 99% aller Fälle über die Köpfe des Volkes hinweg beschlossen, oder wieder rückgängig gemacht werden. Ein Hin und Her. — Und dann wieder Gesetze, die eine irreversible Körperverletzung von Kleinkindern erlauben und straffrei stellen (siehe → hier), gleichzeitig Steuerflüchtige und Millionenbetrüger ebenfalls Straffreiheit zusichern, wenn sie sich stellen, aber Hartz4-Empfänger sanktionieren, wenn sie einen Stellungsbefehl nicht befolgen. Man hat das Gefühl, die Politiker wissen nicht, was sie tun, weil sie vielleicht nicht hinhören, was der andere sagt. Oder sollte es umgekehrt sein und sie wissen sehr wohl, weil sie nicht …?

Deshalb mein neuer Artikel mit meinem immer wieder verlangten Vater-Sohn-Gespräch zum Thema: Hören oder Hinhören?

Weiterlesen

Advertisements

Solche ‘Mehrheiten’ sind keine Alternative

Allparteien-Mehrheit, natürlich ohne die Linken, Deutschland wird doch hervorragend ‘regiert’. Wer diesen Satz liest und sich dann mal so richtig den Kopf zu dröhnt mit dem Begriff ‘Demokratie’ und ‘ideologische Auswahl’ bei einer Wahl bzw. Wahlmöglichkeiten, bekommt heute nur noch Kopfschmerzen, aber keine klaren Antworten. Als die Bevölkerung 2009 bei der Bundestagswahl sein Kreuzchen machte, hatte ja bestimmt gerade keinen Sonnenstich, mal von Ausnahmen abgesehen, aber er/sie wollte eine bestimmte Konstellation, um seine/ihre Vorstellungen über die nächsten 4 Jahre Politik umgesetzt zu sehen und zu erkennen.

Nach Außen hin schaut es aus, als wäre Deutschland damit solidarisch mit Griechenland, aber dies ist eine gekonnt inszenierte Fata Morgana.

Die Parteien stellen sich schon mal strategisch auf für die Wahl 2013, Sandkastenspiele über Koalitionsmöglichkeiten werden durchgespielt wie früher Kriege vorbereitet wurden. Die äußeren Vorposten, bestehend zum größten Teil aus den Medien, lassen sich willfährig vor den Karren der Parteien spannen. Die Lobbyisten haben Hochkonjunktur. Nebelkerzen, welche die offene Sicht schnell und locker verdecken, sind schon sehr rar im Handel geworden. Der Wahlbürger soll die wahren Ideologien nicht mehr erkennen können, wir alle sind doch eine große gemeinsame Familie in absoluter Harmonie.

Natürlich gibt es bei all dieser Harmonie Ausnahmen, Quertreiber, welche offensichtlich grundsätzlich Politik gegen den Strich bürsten müssen, aber die werden natürlich vom großen Rest des Politikbetriebes wie Aussätzige behandelt werden und so einen habe ich hier:

So wird er auch genannt: Genosse ‘Stinkstiefel’ für das Politik-Establishment

Natürlich ist ein Mann wie Gysi auch nicht frei von Fehlern, ist er doch ebenfalls nur ein Mensch, aber für den FIWUS immer noch annehmbarer als die Weichgespülten der etablierten Parteien und was noch viel wichtiger ist, dieser Mann ist kein Langweiler und sein Intellekt hat wirklich Format, auch wenn er nicht für jedes Problem eine Lösung aus dem Hut zaubern kann.

Dass es unterschiedliche Auffassungen zu einzelnen Bereichen in der Politik gibt, liegt in der Natur der Sache. Wenn wir alle nur die gleiche Meinung zu etwas hätten, würden wir niemals echte Fortschritte machen und dadurch aber auch keine neuen Erkenntnisse gelangen. Von wirklichen Visionen ganz zu schweigen.

Wir sind heute so von wirtschaftlichen Zwängen umzingelt, dass wir zum echten Leben fast keine Alternativen mehr sehen, und die, welche sich daraus befreien wollen, werden schnell als Spinner gebrandmarkt oder aber diese sogenannten Spinner machen aus dem anders sein noch ein Geschäft daraus.

Der FIWUS steht eher zu konstruktiven Auseinandersetzungen als zu faulen Kompromissen. Persönlich bin ich für ein starkes €uropa, aber nicht um jeden Preis, denn unter stark verstehe ich nicht militärische Stärke, sondern einen starken Geist, der auch öfters mal querdenkt. Diplomatie war und ist auch niemals eine Stärke von mir/uns, aber dafür kann man uns auch selten missverstehen.

Wulff, Griechenland, €uropa und Queen Merkel auf dem Hartz-Trip?

Der Nicht-Präsident einer Nicht-Regierung ist zum Staatsbesuch in Italien, die Medien haben ihre Vertreter mit der Riesenlupe mitgeschickt, damit nur keine Geste entgeht und diese sofort verbreitet wird. Die Kanzlerin dieser Nicht-Regierung tritt im TV wie eine Alleinherrscherin auf, wir haben also eine neue Monarchin, zwar ungekrönt, aber einer Elisabeth Rex macht sie schon jetzt den Rang streitig, obwohl die doch gerade ihr 60-jähriges Thronjubiläum feiert. Nur, ob sie auch die Popularität erreicht, wage ich zu bezweifeln, denn die Menschen in €uropa sind nicht alle davon überzeugt, wieder eine Ober-Monarchin zu akzeptieren, besonders, wenn diese Neu-Monarchin dann Geschenke mit bringt, welche sehr stark an die Hartz-Gesetze aus Deutschland erinnern. Ihr Adlatus CW hat sein Amt aus ihrer Sicht selbst verspielt, schon bevor er seinen neuen Posten als BP antrat, nur war dies beim Zeitpunkt seiner Wahl ihr noch nicht klar, aber jetzt kann sie nicht einfach zugeben, einen großen Fehler gemacht zu haben, dies wäre ja unter ihrer Würde.

Der wichtige Rest steht hier: (…)