Facebook, eine Diskussion – und als sogenanntes soziales Netzwerk nur bedingt tauglich

Gleich mal zu Beginn ein Hinweis: Ich werde meinen Facebook-Account nicht löschen, ich werde ihn nur nicht mehr nutzen. Ich bin und bleibe Google+-Nutzer.

Ich habe schon länger ein richtig schlechtes Gewissen, es kommen zu wenige Beiträge zur Zeit von mir im FIWUS. Ich habe mich dazu überreden lassen, mich an einer Aktion zu beteiligen, welche über Facebook läuft, ausgerechnet auf einer Plattform, die ich wirklich auf den Tod nicht ausstehen kann. Es ist aber auch wirklich nicht leicht, zu beschreiben, was mich auf Facebook so abstößt.

Zum großen Teil sind es wohl die Banalitäten, mit denen die Akteure hier, wie sie glauben, kommunizieren. Banalitäten interessieren mich persönlich im Leben nun mal am wenigsten. Ich will nicht wissen, was der oder die gerade gegessen haben oder was sie anziehen, welche Musik (wenn man dass, was sie so hören, denn überhaupt Musik nennen kann) sie hören, was sie kaufen und welche sonstigen hochtrabenden Problemchen sie vor sich her schleppen. Ich persönlich bin Pragmatiker.

Eine Aktion wie “die fünf Werte für Deutschland” hat mich zu Facebook geführt. Und eine Diskussion mit zwei Mitgliedern führt mich inzwischen wieder weg von Facebook, denn wenn man diese Diskussion verfolgt, sofern man durch die ‘Kraut und Rüben-Reihenfolge’ überhaupt durchblickt, der wird schnell feststellen, dass bis auf die Tatsache der Aktion, ich die Idee der “fünf Werte” unterstütze, aber die Umsetzung alles andere als geglückt ansehe. Hier erst mal die Werte, wie der Eifelphilosoph sie so sieht:

Was heißt das eigentlich: Sicherheit?
Die Abwesenheit von Angst.
Was heißt Freiheit?
Die Abwesenheit von Zwang.
Was heißt Frieden?
Die Abwesenheit von Hass.
Was heißt Wohlstand?
Die Abwesenheit von Hunger, Durst, Kälte und Entwürdigung.
Was heißt Gerechtigkeit?
Die Abwesenheit von Falschheit.
Meint: Eifelphilosoph.

Und nun erst einmal die sogenannte Diskussion:

5 Werte für Deutschland

alter schwede! da brennt es auf stockholms straßen – weil sich „jugendliche vom wohlstand ausgeschlossen fühlen“ (zitat berichterstattung ard spätnachrichten, 25.05.2013) und währenddessen faseln wir gutmenschenelnden sozialromantiker hier was vom wohlstand für alle. warum wir das wohl tun?

am Freitag

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  • Eifelphilosoph Reiner A. Dammann, Inge Jurk-Prommersberger und 3 anderen gefällt das.

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  • Eifelphilosoph Reiner A. Dammann @Jonny: dritter Akt, die Taste Du weißt – es ist halt Facebook. Im Prinzip – und das ist die Meinung vieler Kritiker des Systems – können wir einpacken. „Wir“ – das sind die, die „down“ sind. Die 99%, die untereinander so verstritten sind, dass lieber dem System dienen, als dem anderen auch nur ein Brötchen zu gönnen. Tja – und dann kam mir die Idee mit der Nachfrage. Schaffen wir es, eine deutliche Nachfrage nach Freiheit, Frieden, Gerechtigkeit, Sicherheit und Fortschritt zu generieren (dem fundamentalen Betriebssystem dieser Gesellschaft – was nur kaum noch einer kenne), dann gibt es in allen Parteien gewaltigen Druck von der Basis – und sogar der Papst macht mit. Man wird sich dieser Nachfrage nicht entziehen können, wenn hier 20 Millionen Menschen dafür einstehen … und zentral organisiert sind als „Wählerbündnis“, das 2017 jene wählt, die die Werte am besten in die Tat umsetzen. Und die alles kontrollierenden und steuernden Lobbyisten gucken in die Röhre: es kommt gar keiner nach Berlin, den man bestechen könnte. Es sind schon alle da … aber die können bei der nächsten Wahl schon weg sein. Das wird aber keine Partei riskieren, die werden rennen wie die Blöden, um Deutschland wieder sozial, frei, sicher, gerecht, friedlich und reich zumachen. Und sie haben gegen über ihren „Freunden“ gute Argumente: der Markt will es so. Der politische Markt – also: wir. Dazu müssen wir nicht mehr tun, als einfach hier zu stehen und Stimmen zu sammeln.

    Samstag um 11:34 · Gefällt mir · 1 · Antworten

  • Jonny Beyer Frage auf Facebook: “alter schwede! da brennt es auf stockholms straßen – weil sich „jugendliche vom wohlstand ausgeschlossen fühlen“ (zitat berichterstattung ard spätnachrichten, 25.05.2013) und währenddessen faseln wir gutmenschenelnden sozialromantiker hier was vom wohlstand für alle. warum wir das wohl tun?”
    Gutmenschelnde Sozialromantiker??? – Ich persönlich zum Beispiel kann da erst mal keinerlei Romantik feststellen. Was vorher die ‘Fünf Sterne’ war, sind jetzt die ‘Fünf Werte’ … wir können UNSEREN Namen auch noch öfters wechseln, es wird sich keine Romantik einstellen. Vor ein paar Tagen hat ein User angeregt, ein Impressum zu veröffentlichen, damit jeder Interessierte sehen kann, mit wem er es hier bei den ‘Obermotzen’ zu tun hat. Ich persönlich ‘kenne’ ja einige schon, andere aber eben nicht. Das Umfeld vom Eifelphilosophen ist doch recht groß. Auch stellt sich für mich die Frage, was den Ausschlag gegeben hat, dass der Eifel sich jetzt mit seinem Namen an die Öffentlichkeit wagt und warum es immerhin fast vier Jahre gedauert hat. Mit dem ‘Nachrichtenspielgel’ hat er im großen und Ganzen mehr als gute Beiträge gebracht und wird dies auch sporadisch weiter machen, ebenso auf anderen Plattformen. Aber er wird doch irgend wann feststellen, dass die Plattform “Facebook” sehr schnell Grenzen aufzeigt, die nun einmal dort vorhanden sind.
    Man kann auf FB noch so viel schreiben … wie in einem Blog zum Beispiel wird dieser Text niemals auch nur aussehen. Gestaltung von Texten in FB ist einfach nicht. Vieles, was einen Text in einem Blog aus macht, kann man bei FB nicht verwenden. Da ist Google+ schon ein ganzes Stück voraus. Ich persönlich lege nun auch mal Wert darauf, dass ich nicht ins Blaue hinein schreibe.
    Dann kommt hinzu, dass man wohl viele Stunden relativ unnütz auf FB verbringt, während man dann vielleicht doch kreativ arbeiten könnte. So einige ‘Demonstranten’ auf ‘Fünf Werte’ sind ja auch nicht mehr im Teenageralter und wenn sie sich an solch einer Demonstration beteiligen, dann wollen sie keine Kinderspiele veranstalten, sondern Resultate sehen. 130 ‘Likes’ haben WIR jetzt auf der Seite, seit die ‘Aktion’ am 08.05.2013 gestartet wurde. Rechnet man dies mal einfach hoch, kommen pro Jahr so um die 3650 oder auch 4000 oder 5000 Leute zusammen. Wie viele Jahre müssten wir jetzt auf FB verbringen, um eine Anzahl zu erreichen, die wirklich Beachtung findet???
    Es hat jetzt gerade mal 14 Tage gebraucht, um die Frage vom Beginn meines Beitrags hier bei FB einzustellen. Wer sie genau gestellt hat, ist mir nicht ersichtlich. Jeder, der/die einen Beitrag hier bei “Fünf Werte” veröffentlicht, sollte auf jeden Fall seinen Namen dazu schreiben. “Fünf Werte” ist ein Begriff.
    Ich für meinen Teil bin zu Beispiel kein Sozialromantiker … ich bin eher ein Pragmatiker. Ich will Wirkung und Resultate. Dies erzielt man aber nur durch Aktionen, die sich in Köpfen festsetzen. Blabla haben wir doch schon genug.
    “Fünf Werte” muss auch nach draußen, außerhalb von Facebook und überhaupt von Computern getragen werden.
    Jetzt werden so einige Leute, die mich ja auch schon einige Zeit ‘kennen’, gleich wieder zedern, ich würde mit meiner Meinung Unfrieden stiften … denen kann ich aber nur sagen, dem ist garantiert nicht so. Ich mache mir nun mal Gedanken, wie WIR was erreichen können, aber mit 66 hab ich auch nicht mehr ewig Zeit. Meine eigene Zeit ist nun mal begrenzt und bei so manchem anderen ist es so ziemlich genau so.
    Ich saß jetzt zum Beispiel über zwei Stunden an diesem Beitrag, aber es liegen noch so einige Themen bei mir auf Halde, die in dieser Zeit nicht beackert werden, weil mir der Grundgedanke von “Fünf Werte” nun einmal wichtig ist. Nur FB ist mir nicht wichtig, aber es wurde nun mal hier gestartet.
    Jetzt bin ich mal auf die Reaktionen gespannt und ich weiß jetzt schon … werden es viele sein, dann muss ich wohl oder übel viele Stunden hier bei FB verbringen, um diese Reaktion überhaupt auf zu nehmen … werden es wenige sein, dann werden die Initiatoren garantiert ins Grübeln kommen.

    Samstag um 09:53 · Gefällt mir · Antworten

    • 5 Werte für Deutschland antwort von: dreckscheuder
      hallo jonny,
      jeder weg fängt mit dem ersten, kleinen schritt an. 5St. bzw. jetzt (und aus diversen Gründen – primär wegen Verwechslungsgefahr mit Leuten, die mal wieder eine Partei Gründen wollen um Parteien abzuschaffen) 5 Werte ist so ein kleiner Schritt.
      Reiner ist derjenige, der sich bereit erklärt hat, seinen Kopf hinzuhalten, wenn Du seine Artikel gelesen hast, kennst Du seine Intention. Impressum steht übrigens in der Info, das solltest Du auch noch aus blog.de Tagen kennen.
      Bei einem Text kommt es mir auf Inhalte, nicht auf das Layout an – ich weiß, in meinem blog sind auch mehr bunte bilder etc., hier geht es halt nicht. Die Reichweite von FB gegenüber blogs mag ähnlich sein, hier haben wir jedoch die Möglichkeit mit mehreren Leuten zusammenzuarbeiten und erreichen halt eben auch die „Demonstranten im Teenageralter“ – was dagegen spricht, diese mitzunehmen auf einem vernünftigen Weg, verstehe ich nicht. Mir ist es offen gestanden lieber, sie klicken hier den „Like“-Knopf, als das sie irgendwo rumrennen und Autos abfackeln.
      Eine friedliche Veränderung mit virtuellen Mitteln – warum soll das nicht funktionieren?

      Samstag um 10:41 · Bearbeitet · Gefällt mir

    • Jonny Beyer Hallo Dreckscheuder … genau das habe ich befürchtet … mein Beitrag wird nicht richtig gelesen („So einige ‘Demonstranten’ auf ‘Fünf Werte’ sind ja auch nicht mehr im Teenageralter“) und schon gibt es Diskrepanzen in der Beurteilung. Natürlich sollen die „Demonstranten im Teenageralter“ mitgenommen werden … unbedingt … aber ich habe es relativ deutlich gemacht, dass es auch andere gibt, die nicht mehr „soviel Zeit haben“ … und dann zum Beispiel der letzte Satz von Dir … hab ich davon irgend etwas erwähnt? … Dass alles kommt aber auch daher, dass es auf Dauer ziemlich schwierig wird, bei FB konzentriert zu lesen, wenn zum Beispiel die Schriftgröße so ist wie sie ist.
      Es sind auf Dauer diese Kleinigkeiten, welche den Erfolg oder Misserfolg einer Aktion ausmachen und dies lernt man nun mal nicht beim Schreiben von Blogs. Meine 20 Jahre bei Film und Fernsehen haben mich nun mal gelehrt, dass Außenwirkung immer noch sehr wichtig ist.

      Samstag um 11:21 · Gefällt mir

    • 5 Werte für Deutschland antwort von dreckscheuder
      aaargh… jetzt haste mich erwischt. wieder ohne brille gelesen. sorry. jedoch bleibe ich dabei, das dies im moment der einzig gangbare weg ist. irgendwann, in ein oder zwei jahren das profil ausdrucken und mit post-it´s an den glaspalast in berlin kleben. das dann auch gerne mit 130.tausend sympathisanten.
      nur dazu – muss erst mal angefangen werden. Die 85.ste splitterpartei zu gründen ist in meinen augen einfach nicht der richtige weg.
      das aussenwirkung wichtig ist, sehe ich natürlich genauso. vorschläge?

      Samstag um 11:36 · Gefällt mir

    • Jonny Beyer Dreck Scheuder … wenn ich Vorschläge so einfach aus dem Ärmel schütteln könnte, wären sie inzwischen schon HIER auf dem Tisch … aber ich denke mal, da sollten diese auch nicht allein aus einer Ecke kommen … solch ein Prozess ist eigentlich immer auch von der Mitwirkung von vielen abhängig … und glaub jetzt bloß nicht, ich will mich drücken … aber auch ich selbst brauch erst mal Input, damit mein eigener Kopf ‚Futter‘ hat …

      Samstag um 11:44 · Gefällt mir · 1

    • 5 Werte für Deutschland antwort von dreckscheuder : nun ja, wie man weiter oben sieht, sind solche diskussionen doch sinnvoll!

      Samstag um 13:34 · Bearbeitet · Gefällt mir

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  • Eifelphilosoph Reiner A. Dammann Mist: 4.Akt: Wir erreichen gerade schon – nach zwei Wochen – über DREISSIGTAUSEND Menschen. Freunde von Freunden. Die haben hier noch nicht alle geklickt – und dafür bin ich sehr dankbar. Da ich vom Bildschirm aus arbeite (ja, ich verdiene Geld mit Artikeln, weil ich viele Leser habe), kann ich mich hier viel einbringen. Da man mich für fähig hält, den Sprecher zu machen, auch. Wenn hier aber 10 000 Leute auf einmal ankommen und nur 1000 eine Frage haben – oder so viele Fragen wie Du – dann kann ich den Rechner ausmachen und mich um meine Erdbeeren kümmern. Das war es dann: die Kapazität haben wir noch lange nicht. Wem der Weg zu langsam ist, der kann in meinen Augen auch gerne einen anderen gehen. Dies ist noch ein freies Land – ich zwinge hier keinen. Jeder darf das hier auch nicht gut, sinnlos oder als zu langsam empfinden: auch gut. Die USA opfern gerade Europa zur Rettung der eigenen Wirtschaft – jeder Handelsblattleser weiß das. Darum gehen ihre Zöglinge ja auch in die USA, wenn sie hier „fertig“ sind: Europa wird ausgeschlachtet, mit Folgen, die denen eines Krieges gleichkommen (siehe Staatsverschuldung 1945 und 2012). Das einzige, was diesen Weg noch bremsen kann, ist eine breite Massenbewegung, die unseren Politikern jenseits der bezahlten Meinungsumfragen genug Material an die Hand gibt, um NEIN zu sagen. Das ist die letzte Hoffnung, die ich für diesen Kontinent sehe. Und wenn dieses NEIN erstmal im Raum steht, kommt riesig viel Arbeit auf uns zu: es gibt nämlich Verträge, die uns zur Zahlung verpflichten, viele große Finanzkonzerne wandeln beständig mehr Scheingeld in echte Werte um – weshalb die meisten Daxkonzerne nicht mehr uns gehören. Wenn Du als Alternativen weißt, wie man diesen Problemkomplex anders beseitigen kann – nur zu. Aber mit Gewalt werden wir nichts erreichen – die anderen haben die größeren Kanonen – und mehr davon, als wir Bürger haben.

    Samstag um 11:45 · Gefällt mir nicht mehr · 1 · Antworten

    • Jonny Beyer Eifelphilosoph Reiner A. Dammann … jedes Argument, welches Du jetzt gerade anführst, ist richtig … nur war es bisher in dieser Form noch nicht hier auf FB dargelegt. Jetzt steht es hier … und kann von vielen gelesen und bewertet werden … aber offensichtlich musste erst mal eine Diskussion überhaupt angestoßen werden …

      Samstag um 11:50 · Gefällt mir · 1

    • Eifelphilosoph Reiner A. Dammann Liegt am Wetter – eigentlich müßte ich dringend an die Motorsense. Sonst hätte auch ich keine Zeit, hier noch groß Worte zu machen. Dafür ist Facebook auch wirklich nicht geeignet.

      Samstag um 12:27 · Gefällt mir

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  • Eifelphilosoph Reiner A. Dammann @JonnyMist, wieder die falsche Taste. Hier kann man wirklich manche Dinge nicht machen, die man draußen machen kann. Weiter im Text. Versuche, den eingeschlagenen und vom Spiegel vor Jahrzehnten angekündigten Weg (Griff des US-Kapitals nach deutschen S…Mehr anzeigen

    Samstag um 11:27 · Gefällt mir · Antworten

    • Jonny Beyer Eifelphilosoph Reiner A. Dammann … für mich steht außer Zweifel, dass Du wirklich ‚begnadet bist, was das Schreiben angeht, aber dieser Text geht nun mal in keiner Weise auf dass ein, was ich selbst geschrieben habe … Sorry

      Samstag um 11:33 · Gefällt mir

    • Eifelphilosoph Reiner A. Dammann @Jonny – nun – das irritiert mich ein wenig. Da gibt es einen direkten Zusammenhang – ich schreib e seit Jahren darüber. Hartz IV und Goldman Sachs sind nicht vom Himmel gefallen. Diese Zusammenhänge muss man meines Erachtens nach sehen, wenn man den Kurs ändern will – und nicht nur jammern und klagen, dass immer alle schlechter wird. Das ist die Begründung, warum wir mit 130 Likes mehr erreichen – praktisch – als mit 30 000 Wählern für eine Partei. Das ist der kleine Samen, aus dem ein Baum werden kann, unter dessen Ästen wir alle Schatten finden. Oder ein Regendach, besser gesagt.

      Samstag um 12:33 · Gefällt mir

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  • Eifelphilosoph Reiner A. Dammann Nun, Jonny, es ist nicht so, dass ich Deine Einlassungen nicht verstehen würde, nur teile ich sie nicht. Ganz persönlich denke ich: der Zug, etwas zu ändern, ist abgefahren. Aus vielen Gründen. Wir haben einige Jahre lang zuviel Fernsehen geschaut – und kriegen jetzt die Quittung. Deutschland wird gnadenlos umgebaut – und hinter dem Plan stecken 200 reiche Familien aus den USA. Das ist ganz öffentlich nachzulesen in vielen Quellen, die nicht als unseriös empfunden werden. Ich zitiere sie seit Jahren. Wir können jetzt noch ein paar Steine schmeißen, ein paar Autos anstecken, ein paar Unschuldige bei lebendigem Leibe verbrennen – aber der Einsatz der Bundeswehr im Inneren (nur noch Freiwillige, wohgmerkt) wird den Rest besorgen, während Drohnen über uns dafür sorgen, dass keiner entkommt.

    Samstag um 11:19 · Gefällt mir · Antworten

  • 5 Werte für Deutschland Was passiert bei Ungerechtigkeit? Hier ein einfaches und aussagekräftiges Experiment: http://www.youtube.com/watch?v=HL45pVdsRvE

    What happen when you give one monkey cucumbers but grapes for another monkey

    www.youtube.com

    Do you really need to cage & experiment with beautiful animals to observe the re…action of inequality. Really? It’s so evident, how can you justify this? Unnecessary, cruel and very very sad.Mehr anzeigen

    Samstag um 17:18 · Gefällt mir · Antworten

So wie der Text hier steht (und es steht so in Facebook), die Reihenfolge, hat diese Diskussion niemals stattgefunden. Ich selbst habe mit einem Zitat begonnen auf einen Beitrag von Dreckscheuder und er hat geantwortet, auch auf meine Antworten, mehrmals. Dann hat Eifelphilosoph sich mit Antworten eingeschaltet, nur war in den Antworten kein Bezug mehr auf meine Fragen und Einwürfe und ich habe erst einmal gar nicht durchgeblickt. Der Kuddelmuddel war perfekt. Aber so ist nun mal Facebook.

5 Werte für Deutschland

Das Versagen der Politiker führte zur Erosion der Grundwerte:
Zeit für einen Politikwechsel!

Wir leben in einer Zeit, in der es leichter denn je ist, seine eigenen Interessen zu Lasten der Allgemeinheit auf „legale“ Weise zu verfolgen und seinen eigenen Profit zu mehren und die auflaufenden Kosten auf Dritte abzuwälzen.

Völlig ungeniert erzählen uns etwa Politiker von der “Herrschaft der Märkte”, der sie hilflos ausgeliefert sind – sie selbst reden von Alternativlosigkeit. Manche träumen sogar schon von einer “marktkonformen Demokratie“, die völlig jenseits dessen ist, was unser Grundgesetz erlaubt. Denn: nicht die Demokratie hat sich dem Markt anzupassen, sondern der Markt der Demokratie!

Im Rahmen dieses einzelnen Wertes „Profit“, erleben wir in Deutschland erstaunliche Dinge:
Unwirtschaftliche Banken werden mit Milliarden von Steuergeldern aus einer Misslage gerettet, in die sie sich selbst durch die Gier Weniger hineinmanövriert hatten, während die deutsche Solidargemeinschaft für die Ernährung eines Polizeihundes ein Mehrfaches dessen ausgibt, was dem Kind eines Arbeitslosen zugebilligt wird.
Manche Professoren fordern ungeniert die Abschaffung jeglicher Sozialhilfe, andere fordern die Schaffung einer Börse zur Vermarktung der eigenen Organe. Ist es da so abwegig, den gedanklichen Gang zu gehen vom Zwang des Veräußern des Notgroschens – bevor man Unterstützung vom Staat erhält – zum Zwang des Veräußerns einer Niere, bevor man Essensgutscheine bekommt?

Menschen, die ihre Arbeit verloren haben weil sie nicht gewollt sind, nicht gebraucht, weil sie unprofitabel in den Augen einiger Weniger geworden sind, müssen feststellen, dass sie in der Behandlung durch den Staat weit unter Dieben, Vergewaltigern und Mördern rangieren, denen man im Strafvollzug niemals die Existenzgrundlage streichen würde. Ist dies gerecht?

Es gehört zu den Grundlagen einer zivilisierten Gesellschaft, eines Rechtsstaates, einer Solidargemeinschaft, dass sich diese zivilisiert, rechtlich einwandfrei und solidarisch verhält, ebenso gerecht und mitfühlend.
Wer das nicht so sieht, wer sich selbst zu den Starken zählt, es als Verschwendung betrachtet „die Schwachen“ mit zutragen, wer gerne von der Sicherheit profitiert, die eine solche Gesellschaft ihren Menschen bietet, ansonsten aber nur sich selbst und den eigenen Profit sieht und sonst nichts, oder der sich freut, sich auf Kosten der anderen so einfach bereichern zu können – wer dies vielleicht gar mit einer gewissen Häme oder Gleichgültigkeit tut – nun, der braucht hier nicht weiter zu lesen.

Wer dies aber für untragbar, kurzsichtig, ungerecht hält und es als menschenverachtend empfindet, für den sind folgende Worte!

Uns nämlich gefällt das ebenfalls nicht – und wir sehen mit großer Sorge in die Zukunft und fragen uns:
Was wird im Namen des Profits wohl mit uns geschehen, wenn wir einen Zustand erreichen sollten, in dem wir außer Stande sind, uns zu wehren?

Darum möchten wir im ersten Schritt diese Demonstration organisieren. Sie soll unter dem Motto der gemeinsamen, uns alle verbindenden Werte stehen und sie jenen, die sie missachten, vor Augen führen.
Man soll später auch nicht behaupten können, man wäre sich dessen nicht bewusst gewesen.

Ferner möchten wir demonstrieren, dass Menschen nicht allein sind, dass sie als Individuen zählen, dass ihre Stimmen zählen, jede einzelne von ihnen.

Durch einen Klick auf den „Gefällt mir“- Button am Seitenanfang können Sie sich unserer Demo bequem und dennoch wirkungsvoll anschliessen. Machen Sie von Ihrem Demonstrationsrecht Gebrauch! Erinnern wir die Regierungen daran, dass sie ihre Macht von uns Wählern nur geborgt haben, um Freiheit, Frieden, Wohlstand, Sicherheit und Gerechtigkeit für alle Bürger unserer Republik zu gewährleisten! MB

vor 12 Stunden

Klingt ja alles schön, wie es so hier niedergeschrieben steht, hat aber mit der Realität doch sehr wenig zu tun. Ich gehöre nun mal zu den Menschen, die nicht einfach nur konsumieren. Ich stelle Fragen. Auch unbequeme.

Facebook mag wohl das größte ‘soziale’ Netzwerk sein – wobei der Begriff ‘sozial’ ja eigentlich gar nicht stimmen kann, denn es ist ja mehr eine Gelddruckmaschine und die ist eigentlich niemals sozial. Einen echten Blog kann FB also niemals ersetzen, bisher wenigstens. Immer wieder, nur als Beispiel, habe ich erleben müssen, dass der Eifelphilosoph Facebook Fragen gestellt hat, nur niemals eine Antwort bekam. Maschinen bzw. Algorithmen antworten niemals.

Dann die sogenannte Demonstration selbst. Nach knapp drei Wochen sind es gerade mal 133 Likes. Es fehlt einfach die Außenwirkung. Auch genügt es nicht, einen einzigen Hauptschreiber und –denker zu haben. Es genügt auch nicht, Passivität in eine solchen Demonstration zu führen. Die Breitenstreuung dieser Demonstration ist einfach zu gering. Gerade der Eifelphilosoph sollte sich in dieser Materie auskennen als ehemaliger Pharmareferent. Wenn keiner das sogenannte Medikament kennt, dann kann es noch so gut sein, es wird sich einfach nicht verkaufen. Kommen dann auch noch Nebenwirkungen dazu, ist alle vorangegangene Forschung sozusagen im Arsch.

Initiativen wie von Avaaz und Anderen haben nur Erfolg, weil sie großangelegte Öffentlichkeitsarbeit machen.

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