Archiv des Autors: Martin Schnakenberg

Papa, Matze hat gesagt… – Heute: Hören oder Hinhören?

Ein Vater-Sohn-Gespräch von Martin Schnakenberg

Die momentane politische Lage in unserem Lande macht vielen zu schaffen, weil niemand so ganz genau weiß, woran wir jetzt sind. Abgesehen davon, dass die Regierenden unser Land an die Finanzmafija verkauft haben, den Euro-Crash benutzen, um einen Nationalstaat Europa zu schaffen, erkennt man keine klare Linie. Gesetze, die erschaffen und gleich wieder abgeschafft wurden. Atomausstieg beschlossen, wieder eingeführt um dann wieder eine Kehrtwende zu machen. Gesetze, die zu 99% aller Fälle über die Köpfe des Volkes hinweg beschlossen, oder wieder rückgängig gemacht werden. Ein Hin und Her. — Und dann wieder Gesetze, die eine irreversible Körperverletzung von Kleinkindern erlauben und straffrei stellen (siehe → hier), gleichzeitig Steuerflüchtige und Millionenbetrüger ebenfalls Straffreiheit zusichern, wenn sie sich stellen, aber Hartz4-Empfänger sanktionieren, wenn sie einen Stellungsbefehl nicht befolgen. Man hat das Gefühl, die Politiker wissen nicht, was sie tun, weil sie vielleicht nicht hinhören, was der andere sagt. Oder sollte es umgekehrt sein und sie wissen sehr wohl, weil sie nicht …?

Deshalb mein neuer Artikel mit meinem immer wieder verlangten Vater-Sohn-Gespräch zum Thema: Hören oder Hinhören?

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Rückblick: Deutschland ist tot.

Ein Artikel des Eifelphilosophen, der am 6. August 2009 im Muskelkater erschien und heute noch hochaktuell ist.

Das ist eine betrübliche Nachricht. Jedenfalls für alle Deutschtümler und Nationalheldenanwärter, aber es ist halt nichts dran zu ändern.

Deutschland … ist tot.

1913 war es noch sehr lebendig. Wissenschaft, Kultur, Medizin (wir waren die „Apotheke der Welt“) … wir waren recht weit. Und, wie man hörte, demokratischer als die Demokratien der damaligen Zeit. Und sozialer sowieso. Den Bürgern ging es gut, die Linken schimpften über den Kaiser, der Kaiser über die Linken, alle schimpften über die Juden aber man ließ sie am Leben … und außerdem waren sie ja auch alle außerordentlich patriotisch und zumeist streng rechtskonservativ.

1945 war da nicht mehr viel von über. Wissenschaft wanderte dorthin, wo die andern schon waren: in die USA. Dort war das Leben einfach viel angenehmer. Die führende Rolle Deutschlands in der Filmbranche war zuvor schon von Hollywood übernommen worden … mit Hilfe der Exildeutschen, die der Hitlerei erfolgreich entkommen waren. Und wenn ich mir den deutschen Film so anschaue, muß ich sagen … es wächst nicht einfach wieder in gleicher Qualität nach. Jedenfalls nicht so schnell.

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Rückblick: Zahlen der Meere

Von Martin Schnakenberg

Eine der Daseinsberechtigungen eines Netzwerkblogs besteht darin, eine Übersicht der neuen Artikel der dem Netzwerk angeschlossenen Blogs zu geben, was meist durch ein RSS-Feed geschieht (siehe am linken und rechten Rand dieses Blogs). Eine weitere Aufgabe ist aber auch, ältere Artikel, die noch gültig sind, wieder in Erinnerung zu rufen. So auch hier, wo ich einen Artikel, den ich im Jahre 2009 schrieb, nochmal in Erinnerung rufen möchte. Aber Vorsicht: die angegebenen Zahlen stimmen heute wahrscheinlich nicht mehr, können aber immer noch einen guten Vergleich standhalten.

 

14.000 Standardcontainer schultert das größte Containerschiff der Welt, das demnächst ausgeliefert wird. Es stößt die „Emma Maersk“ vom Thron, die auf 397 Meter Länge nur 11.000 Container unterbringt. Es gibt Pläne für 18.000-Container-Pötte, allerdings könnten sie mit 21 Meter Tiefgang nur wenige Häfen anlaufen. Insgesamt fahren weltweit 6058 Containerschiffe, 200 davon liegen derzeit infolge der Finanzkrise arbeitslos vor Anker. 90 Prozent aller Waren im Welthandel werden auf dem Seeweg transportiert. Weltweit sind 50.000 Handelsschiffe auf den Weltmeeren unterwegs. Damit sie mit bis zu 46 km/h durch die See pflügen können, haben sie bis zu 100.000 PS starke Motoren. Mit einem Wirkungsgrad von über 50 Prozent sind die langsam drehenden Zweitakter die Nummer eins unter den Wärmekraftmaschinen. Allerdings verbrennen sie Schweröl, zähflüssigen Bodensatz aus Raffinerien, mit bis zu 4,5 Prozent Schwefelanteil hochgiftig – Autodiesel dagegen hat nur 0,001 Prozent. Große Frachter verfeuern täglich 300 Tonnen Treibstoff zum Preis von 60.000 Euro. Die stählernen Riesen stoßen im Jahr rund 1.200.000.000 Tonnen CO² aus – das doppelte der Luftfahrt. Hinzu kommen 20.000.000 Tonnen Schwefel- und 37.000.000 Tonnen Stickoxide. Wissenschaftler behaupten, dass die Abgasschwaden pro Jahr 60.000 Todesopfer fordern.

Besonders betroffen von der Giftlast sind dicht besiedelte Hafengebiete. Dabei könnte die Schiffsflotte mehr als die Hälfte des Treibstoffs einsparen. So würden Generatoren, die Strom aus dem heißen Abgasstrom gewinnen, den Verbrauch um bis zu 12 Prozent senken. Moderne Propeller die an ihren Spitzen wie Flugzeugflügel steil aufragen, verbesserten die Bilanz um 4 Prozent. Zwei kleinere Hauptmotoren statt eines großen Motors senkten den Verbrauch um 5 Prozent. Das Umfahren spritfressender Schlechtwetterzonen und der Einsatz reibungs-minimierender Rümpfe brächten weitere 20 Prozent; mehr noch, wenn Containerschiffe ihre sperrige Fracht mit Planen abdeckten. Ein 20-Knoten-Tempolimit auf See, das sind 37 km/h, könnte den Energiehunger nochmals um 50 Prozent senken.

Derzeit werden 4000 neue Schiffe geplant. Durch Einbau der neuen Technologien ließen sich pro Jahr 202.000.000 Tonnen CO², 6.200.000 Tonnen Stickoxide und 3.300.000 Tonnen Schwefeloxide vermeiden – mehr noch durch Einsatz alternativer Energien, die jetzt auch auf See Schule machen. Die „E-Ship 1″ zum Beispiel setzt auf Wind und will über die Hälfte an Treibstoff sparen. Statt Segel hat das Schiff 4 Zylinder. Sie werden motorisch in Drehung versetzt und erzeugen Saug- und Staudruck. Der in Planung befindliche 130-Meter-Frachter wird der modernste Segler der Welt.

Man vergleiche bitte: Das zurzeit größte Solarschiff der Welt, die „Planet Solar“, hat ein 180 Quadratmeter großes Deck mit Photovoltaikzellen und … es fährt zum Nulltarif.
(Quelle: http://www.marisec.org/shippingfacts)

 

Achtung: Dieser Artikel erscheint als Rückblick und wurde am 14.05.2009 zum ersten Mal im Muskelkater veröffentlicht. In der Zwischenzeit kann sich einiges ge- und verändert haben!

 

Hallo Welt der freien Informationen

Von Martin Schnakenberg

Herzlich willkommen beim Muskelkater-Netzwerk, dem Online-Netz der Blogger, die etwas aus der Art schlagen. Wir versprechen nichts und wir verschweigen nichts – wir informieren nur. Und das gründlich auf der Basis der freien Meinungsäußerung, Berichterstattung und natürlich einer Recherche mit Zuhilfenahme aller uns zur Verfügung stehenden Medien – ohne uns von irgendeiner Seite beeinflussen zu lassen.

Denn a) machen wir eine Philosophie daraus, dass wir uns von niemanden irgend etwas diktieren lassen, sondern unsere Berichte so bringen, wie wir es mit unserem menschlichen und logischen Verstand sehen. Und b) wollen wir auf Ungerechtigkeiten aufmerksam machen, sei es im sozialen Bereich (wie Hartz4, Renten, Krankenkassen etc.) oder im privaten Bereich (wie Bespitzelung, Internet-Kontrolle etc.) oder im allgemein politischen Bereich (wie Stuttgart21, Kernenergie, Umweltschutz, Kriegseinsätze der Bundeswehr, Ausbeutung anderer Länder, ultrakapitalistische Strukturen des Finanzwesens und seiner gierigen Lobby etc.).

Dieser Blog dient fast ausschließlich dazu, die Artikel der angeschlossenen Blogs aufzuzeigen. Natürlich werden auch ab und an eigenständige Berichte hier erscheinen, aber nur zu bestimmten Anlässen. Also auch immer schauen, ob nicht zufälligerweise ein nicht übersehbarer Hinweis hier an dieser Stelle erfolgt.

Wir wünschen diesem Projekt sehr viel Erfolg und den Lesern viele Informationen aus einer Quelle ihres Vertrauens: → Muskelkater-Netzwerk.

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