Was sagt uns der Begriff “Krieg”?

Täglich lesen ich Beiträge und Nachrichten, um mich darauf vorzubereiten, was so alles um uns herum passiert und wie wir uns darauf einstellen können. Ich sehe mich hierbei als Dienstleister, der für seine Dienste aber keine Rechnung erstellt. Es ist wohl oft genug Schwerstarbeit, solche Beiträge in die Computer-Tastatur zu tippen, zumal ich dies mit zwei Fingern mache, aber trotzdem kann ich sagen, es macht doch auch viel Spaß, auch wenn ich manchmal über meine eigene Fehlerquote laut fluche.

Heute bin ich im SPON mal wieder über den Begriff “Krieg” regelrecht gefallen, denn die Beiträge über die Kriegsvorbereitungen der USA und Israel sind mir natürlich nicht entgangen, aber da könnte ich schreiben, was ich wollte, verhindern könnte ich ja doch nichts.

Der Mangel an Trinkwasser wird in Zukunft weltweit Konflikte auslösen. Schon ab 2022 steigt das Risiko laut einem US-Bericht dramatisch an, betroffen sind vor allem Entwicklungsländer. Wer den Zugang zu Wasser kontrolliert, könnte damit Kriege gewinnen.

Krieg ist so ein Begriff, der bei vielen Menschen zuerst einmal Angst auslöst. Die sogenannten Gründe für einen Krieg sind fast so vielfältig, wie es Menschen auf diesem Planeten gibt. Für den Begriff kann ich ja zuerst einmal Wikipedia bemühen und ich erspare mir das Tippen.

Wenn der Begriff “Krieg” allein schon mit “Hartnäckigkeit” belegt wird, dann würde ich persönlich fast jeden Tag einen Krieg ausfechten. Ich schreibe wohl fast jeden Tag zu irgend einem Thema, oft genug sehr kritisch, aber ich sehe mich dabei nicht als Kriegsteilnehmer. Ich führe hauptsächlich schriftliche und verbale Auseinandersetzungen, aber ich neige dabei niemals zur Gewalt, wie ich sie ja als Kind und Jugendlicher genug erfahren habe. Krieg ist nämlich für mich in erster Linie die Ausübung von brutalster Gewalt. Die Auswirkungen von Kriegen sind am einfachsten in den beiden Weltkriegen abzulesen und selbst nicht direkte physische Auseinandersetzungen wie der “kalte” Krieg nach dem zweiten Weltkrieg hat Opfer gefordert, die rein menschlich nicht hinnehmbar sind.

Krieg entsteht für mich, wenn keine Worte zu sprechen mehr gefunden werden. Wer redet, übt zuerst mal keine Gewalt aus, er/sie will durch das Wort überzeugen. Kommen Besitzansprüche durch Mangel hinzu, könnte ich Gewalt fast schon als Notwehr ansehen, aber diese Ansprüche können sehr schnell in reine Gier umschlagen. Solch eine Gier ist für mich persönlich einfach nur noch unanständig, unmoralisch, denn Krieg war noch niemals im Leben der Menschen moralisch, obwohl dieses Mäntelchen so manchem Krieg sehr gerne umgehängt wurde.

Krieg zwischen Religionen ist genauso verwerflich, denn er wird im Namen eines Gottes angefangen, den noch niemand gesehen hat und der nur auf einen Glauben beruht, den ich, aber auch viele andere, denkende Menschen nicht so einfach teilen. Kriege um Ressourcen sind noch schlimmer, denn die werden fast nur durch Gier entfacht.

Ich schätze mal, zum Thema Krieg gibt es wohl noch viel mehr zu sagen, aber wer Vorstellungen und Beiträge dazu hat, sollte sie im Kommentarteil veröffentlichen.

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